GUT goes digital

Bereits seit 2017 arbeiten wir an der sogenannten „Digitalisierung“ unserer Schule. Dies begann dank der großzügigen Unterstützung durch die Dotter-Stiftung und die Strahlemann-Stiftung. Die intensive Zusammenarbeit mit der Pacemaker-Initiative, dem Schulamt und dort besonders mit der IT brachten uns zu dem Punkt, wo wir heute sind.  Durch das langfristige und gezielte Engagement der Digitalisierungsgruppe, die sich aus Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern sowie der Schulleitung zusammensetzt, sind wir Vorreiter der Schulen des staatlichen Schulamtes Darmstadt auf diesem Gebiet.

Kinder im Netz Ratgebersammlung

Unsere bisher erreichten Etappenziele:

Regelmäßige Fortbildungen für LehrerInnen und SchülerInnen

  • Besuch von Vorreiterschulen z.B. Rennbuckelschule und der Ernst-Reuter Schule  in Karlsruhe
  • Durchführung von „Digitalen Unterrichts Werkstätten“
  • Besuch von Digitalsierungsveranstaltungen und Fortbildungen

Ausbildung von Schülerinnen und Schülern zu Digitalexperten zur Unterstützung von
   LehrerInnen und SchülerInnen im Umgang mit digitalen Medien

  • Besuch von Messen
  • Angebot an Grundschulen zum digitalen Unterricht in der 4ten Klasse
  • Angebote der Inhouse Schulungen für interne und externe Teilnehmer

-Erstellen eines Medienkonzepts mit direktem Unterrichtsbezug

  • aktuelle erarbeiten die Fachbereiche Nutzungsoptionen

-Modernisierung und Ausbau der technischen Einrichtung der Schule

  • W-LAN ist fünktionstüchtig und mit Absicherungen versehen
    • Dies ist geschehen und läuft aktuell im Testbetrieb. Unsere Schülerinnen und Schüler des Jahrganges 10 haben temporären Zugriff. –> Leider ist der Betrieb immernoch nicht absolut zuverlässig.
  • Serverstruktur ist erweitert
  • erweiterte Digitalisierung der Präsentationsmöglichkeiten durch Neuanschaffungen:
    • Kurzdistanzbeamer in Kombination mit I-TV
    • SmartTV
    • Erweiterung der Ausleihbeamer für Lehrkräfte
    • I-TV zur unterrichtlichen Ausleihe

– Umbau unserer Computerstruktur

  • Computerraum: Erweiterung auf 19 SuS Arbeitsplätze
  • Klasenräume: Auf Wunsch und Möglichkeit mit einzelnen Computerarbeitsplätzen ausgestattet
  • Berufsorientierungsraum: mit 8 Computerarbeitsplätzen und Druck- Scanoption ausgestattet
  • Es findet der erste Unterricht mit Unterstützung von VR- Brillen statt.
  • „Green Wall“-Technik zur Videoerstellung

Fortbildungen zur sinnvollen Nutzung digitaler Medien fanden in diesem Halbjahr statt:

Themenschwerpunkte:

– Einsatz von VR- Brillen, welchen Nutzen haben sie?

– SchülerInnenExperten Runde II abschließend ausgebildet

– Eigenständige Fortbildungen:

  • Welche Software bietet sich zur unterrichtlichen Vorbereitung an…
  • Wie kann ich IServ richtig nutzen…
  • Was kann im Videounterricht passieren…

– Digitale Unterrichtswerkstatt II, Digitale Nutzung im eigenen Unterricht ausprobieren (leider durch Corona verschoben)

– Medienschutzveranstaltung (leider durch Corona ausgefallen)

In der letzten Zeit haben wir folgende Schritte angehen können:

  • Vor der Schulschließung
    1. Inbetriebnahme unserer VR-Brillen für ausgewählte Unterrichtsinhalte
    2. Inbetriebnahme eines schuleigenen Netzwerks (Nutzung hierfür LANIS)
    3. weitere I-PAD Koffer in Betrieb nehmen
    4. Relution als Mobile Device Managementsystem zur I-PAD-Verwaltung aufbauen

 

  • In der Schulschließungsphase
    1. Aufbau einer digitalen Klassenstruktur zur Kommunikation, zum Unterrichten und zur Materialverteilung
    2. Schaffung von persönlichen Mailkonten für unsere Schülerinnen und Schüler
    3. regelmäßige Videochatmöglichkeiten mit dem Lehrpersonal und dem Schulleitungsteam
    4. regelmäßiger Unterricht, teilweise per Videostundenplan
    5. Aufbau eines Ausleihepools (PCs und Laptops) für unsere Schülerinnen und Schüler
      1. Vielen Dank an den Förderverein und den Spendern
    6. Fertigstellen eines Medienkonzeptes und Übermittlung an den Schulträger
    7. Erweiterung und Überarbeitung unseres Jugendmedienschutzkonzeptes

 

  • In / Nach der teilweisen Öffnung
    1. Durchführung von Lehrkraftkonferenzen per Video mit über 50 Teilnehmenden
    2. Hybrid Unterricht für besonders herausgeforderte Personengruppen
    3. Modernisierung des Handynutzungkonzeptes an der Schule
    4. SchülerInnenExpertenschulung abgeschlossen

Fazit:

Im Rahmen der letzten Wochen haben wir festgestellt, dass digitaler Unterricht, nicht einfach Mails durch die Welt jagen ist, oder das man nicht einfach 10 Seiten als Text aufgeben kann.  Es ist viel mehr, was man bedenken und planen muss. Es gibt schulische und nicht schulische Faktoren, welche immer mit bedacht werden müssen.

Außerdem bleibt festzuhalten, das nach unserer Ansicht digitales Lernen nur als Ergänzung sinnvoll ist.

Wir möchten uns bei allen beteiligten für die Geduld, Zeit und Mühen bedanken.